Autor: MKoepke
Nicht verzagen, Social Media fragen
Der richtige Umgang mit Kunden im Social Network
Wie wir bereits vor einiger Zeit berichteten handelt es sich bei dem Thema Social Media um den Bereich zwischen der Firma (oder deren Mitarbeitern) und dem Online Nutzer auf den so genannten Social Networks (Facebook, Xing etc.).
Der Online Nutzer der im Internet von uns erfährt, mit uns in Kontakt tritt und mit uns kommuniziert, ist in jedem Falle als potenzieller Kunde zu werten.
Dieser Kommunikation sind allerdings einige nicht „offizielle“ Regeln vorausgesetzt im Bezug auf den Umgang mit dem User. Denn auch wenn er als zukünftiger „Vielleicht“- Kunde angesehen wird, sollte man dies zwar als Ziel haben, das ganze jedoch nicht zu offensichtlich werden lassen.
Genau Hier greift das heutige Thema ein:
Wie präsentiere ich mich auf den Social Networks? Und wie gewinne ich damit Kunden?
Eine Gewinn Garantie kann keiner geben, da dies immer von der jeweiligen Person, sowohl vom Kunden als auch vom Mitarbeiter selbst, abhängt. Allerdings stellen wir Ihnen heute zehn Ansatzpunkte oder auch so genannte Richtlinien vor die Ihnen bei Social Media helfen sollen.
1. Verstecken Sie sich hinter keinem Pseudonym
Genauer gesagt bedeutet das, egal auf welcher Plattform Sie für Ihr Unternehmen unterwegs sind, immer Ihre Person offen darzulegen. Also immer Ihren richtigen Namen, Ihre Firma und ggf. Ihren Arbeitgeber genau angeben.
2. Lernen Sie Verantwortung zu übernehmen
Bei Veröffentlichungen die von Ihrer Person erstellt wurden ist es daher besonders wichtig, dass Ihre Beiträge in der “Ich” und nicht in der “Wir” Person geschrieben sind. Dies trägt zu einer persönlicheren Kommunikation bei. (Außer es handelt sich um direkte Aufträge Ihrer Firma)
Ein Tipp von uns:
Wenn Sie einen eigenen Artikel schreiben, hängen Sie eine Ergänzung an.
„Der dargestellte Inhalt dieses/r Blogs oder Webseite reflektiert ausschließlich meine persönliche Meinung und nicht die meines Arbeitgebers.“
3. Achtung: persönlich ist gut, aber bloß nicht zu sehr!
Die Community, die in der Lage ist Ihre Beiträge zu lesen, ist sicherlich daran interessiert zu welchem Unternehmen Sie gehören und wie Sie heißen, aber ganz bestimmt nicht daran wie beispielsweise Ihre Frau, Ihre Kinder oder Ihr Haustier heißen. Sie müssen lernen genau zu unterscheiden was Interessant ist, und was nicht.
4. Fakten sind nicht gleich Fakten
Innerhalb einer Community ist es wichtig, dass Sie Ihre Inhalte nur dann veröffentlichen wenn Sie auch ganz genau wissen, dass er der Wahrheit entspricht. Versuchen Sie unbedingt alle Ihre Behauptungen mit Fakten zu belegen. Entsteht bei Ihnen der geringste Zweifel, ob das was Sie geschrieben haben auch wirklich wahr ist, sollten Sie auf gar keinen Fall diesen Inhalt veröffentlichen. Es kann sehr schnell passieren, dass Sie auf solche Fehler hingewiesen werden, was Ihrer Kompetenz nicht immer gut tun wird.
5. Fehler machen, Fehler korrigieren
Wenn es jetzt einmal doch passieren sollte, dass Sie einen Fehler gemacht haben oder eine falsche Behauptung aufgestellt haben, müssen Sie diesen sofort korrigieren. Am besten machen Sie dies, indem Sie den alten Inhalt durchstreichen und den neuen Inhalt dahinter schreiben. Merken Sie sich Ihren Beitrag vorher genau zu prüfen und ggf. zu korrigieren.
6. Seien Sie jederzeit nur sie selbst
Vergessen Sie bei all Ihren Tätigkeiten nicht den persönlichen Umgang gepflegt zu halten. Im Internet, und gerade in Social Communitys, kann es bei einer angeregten Diskussion schnell zu frustrierten oder leicht aggressiven Äußerungen kommen. Achten Sie unbedingt darauf solche Ausrutscher zu vermeiden und stets gesittet zu bleiben.
7. Mehrwert ist alles
Mehrwert ist der Teil Ihrer Inhalte die besonders interessant auf die User wirken. Versuchen Sie Ihren Zuhörern nur Beiträge zu vermitteln die den Nutzer und nicht Sie selbst interessieren. Dabei aber nicht vergessen bei dem Angebot zu bleiben was Sie eigentlich vermitteln möchten.
8. Respekt gegenüber Ihrer Firma steht über allem
Sie sind rechtlich verpflichtet, das geistige Eigentum, das Betriebsgeheimnis und finanzielle Informationen Ihres Arbeitgebers zu schützen.
9. Achten Sie auf Aktualität
Gerade auf Plattformen mit einer großen Anzahl an aktiven Usern ist es wichtig Ihre Beiträge regelmäßig zu überprüfen und schnellst möglichst zu antworten. Nichts ist lästiger als jemand der ein Thema eröffnet aber nichts zur Diskussion beiträgt.
10. Geduld ist das A und O
Die Arbeit im Social Media Bereich gehört noch längst nicht in den Alltag vieler Unternehmen. Die ständige Aktualitäts- und Präsentheits- Pflicht erfordert selbstverständig viel Zeit und Energie des dafür zuständigen Mitarbeiters. Versuchen Sie bitte nicht von Heute auf Morgen alles ändern zu wollen, sondern vergewissern Sie sich Ihren „normalen“ Unternehmensaufgaben nachzukommen. Die dafür aufzubringende Zeit muss natürlich mit dem Arbeitgeber im Vorfeld vernünftig abgesprochen sein.
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